Die Silver Moon ist das zweite Schiff der Muse-Klasse und das erste Schwesterschiff der 2017 in Dienst gestellten Silver Muse. Gebaut wurde sie bei Fincantieri im Werk Ancona, mit Baukosten von rund 320 Millionen Euro (etwa 380 Millionen US-Dollar).
Charakter, Stärken und mögliche Kompromisse – kompakt vor den technischen Details.
Bordgefühl
Die Silver Moon ist das zweite Schiff der Muse-Klasse und das erste Schwesterschiff der 2017 in Dienst gestellten Silver Muse. Gebaut wurde sie bei Fincantieri im Werk Ancona, mit Baukosten von rund 320 Millionen Euro (etwa 380 Millionen US-Dollar). Die Seeversuche fanden im August 2020 statt, die Ablieferung folgte am 30. Oktober 2020 – mitten in der weltweiten Reisebeschränkung durch die Corona-Pandemie. Die eigentliche Jungfernfahrt mit Gästen kam erst rund acht Monate später zustande, im Juni 2021 ab Griechenland.
Das sollten Sie wissen
Fernreise einplanen. Die meisten Silver-Moon-Fahrten liegen in Asien-Pazifik oder Alaska und bedeuten für europäische Gäste einen Langstreckenflug.
Top-Highlights
Größe und Wege an Bord
Verhältnis von See- und Hafentagen
Kabinenlage und gewünschter Außenbereich
Schiffsporträt
Silver Moon: Bordleben, Kabinen und Buchungshinweise
Silver Moon führte S.A.L.T. ein, bevor es die Flotte übernahm
Die Silver Moon ist das zweite Schiff der Muse-Klasse und das erste Schwesterschiff der 2017 in Dienst gestellten Silver Muse. Gebaut wurde sie bei Fincantieri im Werk Ancona, mit Baukosten von rund 320 Millionen Euro (etwa 380 Millionen US-Dollar). Die Seeversuche fanden im August 2020 statt, die Ablieferung folgte am 30. Oktober 2020 – mitten in der weltweiten Reisebeschränkung durch die Corona-Pandemie. Die eigentliche Jungfernfahrt mit Gästen kam erst rund acht Monate später zustande, im Juni 2021 ab Griechenland.
Technisch und äußerlich ist die Silver Moon dem Schwesterschiff Silver Muse sehr ähnlich: gleiche Länge von rund 213 Metern, gleiche Vermessung von etwa 40.700 BRZ. Der entscheidende Unterschied liegt im Bordkonzept: Silversea stattete die Silver Moon von Anfang an mit dem neu entwickelten Kulinarikprogramm S.A.L.T. (Sea and Land Taste) aus – Silver Moon war damit das erste Schiff der Reederei mit diesem Konzept, das später auf Silver Dawn folgte und erst 2025/26 nachträglich auf die ältere Silver Muse aufgerüstet wurde. Entwickelt wurde S.A.L.T. mit dem Foodjournalisten Adam Sachs; das Konzept verbindet Bordgastronomie mit landseitigen Erlebnissen wie Marktbesuchen, Weingutbesichtigungen und Kochkursen, die sich nach dem jeweiligen Fahrtgebiet richten.
S.A.L.T. als durchgängiges Bordkonzept
Kern des Programms an Bord sind das S.A.L.T. Kitchen, ein Restaurant mit wechselnder, am Fahrtgebiet orientierter Regionalküche, die S.A.L.T. Bar mit passenden Cocktails sowie das S.A.L.T. Lab, ein Ort für Kochvorführungen und -kurse mit Gastköchen aus der jeweiligen Region. Daneben stehen sieben weitere Restaurants zur Verfügung, darunter das französische La Dame, das italienische La Terrazza, der Jazz-Supperclub Silver Note, die neapolitanische Pizzeria Spaccanapoli und das japanische Kaiseki. Zur weiteren Ausstattung gehören ein Spa mit mehreren Behandlungsräumen, eine Bibliothek, mehrere Lounges und Bars, ein Kasino sowie ein Boutique- und Salonbereich.
Suiten
Die 288 Unterkünfte der Silver Moon verteilen sich auf neun Kategorien, von der Owner's Suite und der Grand Suite über Royal- und Silver-Suiten bis zu den kleineren Veranda- und Vista-Suiten. Wie auf jedem Silversea-Schiff ist jede Unterkunft eine Suite mit eigenem Butler, unabhängig von der Kategorie. Nach Reedereiangaben verfügen 96 Prozent der Suiten über einen eigenen Balkon zum Heraustreten.
Fahrtgebiet 2026/27
Die Silver Moon ist saisonal zwischen mehreren Regionen unterwegs: Alaska-Fahrten ab Vancouver und Seward, Japan- und Asien-Routen mit mehrtägigen Rundreisen ab Tokio, sowie Australien- und Neuseeland-Fahrten zwischen Sydney, Melbourne und Auckland, ergänzt um Überführungsfahrten durch Südostasien. Die genaue Zusammensetzung wechselt von Jahr zu Jahr und sollte zur jeweiligen Abfahrt geprüft werden.
Für Gäste aus Deutschland bedeuten die meisten Silver-Moon-Reisen einen Langstreckenflug, sei es nach Nordamerika für die Alaska-Saison oder nach Asien beziehungsweise Australien für die übrigen Fahrtgebiete. Reine Europa-Fahrten gehören derzeit nicht zum Kernprogramm des Schiffs.
Zielgruppe
Die Silver Moon richtet sich an Silversea-Gäste, die das S.A.L.T.-Konzept in seiner ursprünglichen, seit 2020 etablierten Form erleben möchten, kombiniert mit Fernreisezielen in Asien-Pazifik und Alaska. Das Publikum ist wie auf den anderen Ocean-Schiffen der Reederei überwiegend älter und zahlungskräftig; für Familien mit kleinen Kindern fehlt eine ausgeprägte Clubinfrastruktur.
Für wen die Silver Moon passt
Für Gäste, die S.A.L.T. auf dem Schiff suchen, das es eingeführt hat. Seit der Indienststellung 2020 ist die kulinarische Reise-Idee fester Bestandteil des Bordkonzepts.
Für Asien-Pazifik- und Alaska-Reisende. Das Fahrtgebiet der Silver Moon liegt schwerpunktmäßig fernab Europas.
Weniger passend für Gäste, die eine reine Mittelmeer- oder Nordeuropa-Saison im Jahresprogramm suchen. Dafür sind Schwesterschiffe wie die Silver Dawn oder die Silver Muse die naheliegendere Wahl.
Vor der Buchung zu wissen
Fernreise einplanen. Die meisten Silver-Moon-Fahrten liegen in Asien-Pazifik oder Alaska und bedeuten für europäische Gäste einen Langstreckenflug.
Gästekapazität je nach Quelle unterschiedlich angegeben. Die reguläre Auslegung liegt bei 596 Gästen, einzelne Quellen nennen eine Bandbreite bis 691 – zur Buchung sollte die aktuelle Kabinenkonfiguration geprüft werden.
Kein durchgehend deutschsprachiges Bordleben. Bordsprache ist Englisch, das Publikum international.
S.A.L.T. richtet sich nach dem Fahrtgebiet. Das kulinarische Programm ändert sich je nach besuchter Region; ein einheitliches Angebot über alle Reisen hinweg gibt es nicht.
Tarifwahl entscheidet über Inklusivleistungen. Ob Landausflüge im Reisepreis enthalten sind, hängt vom gebuchten Silversea-Tarif ab.
Stand: 29. September 2026. Angaben laut Silversea und redaktioneller Recherche; Termine, Preise und Leistungen vor der Buchung prüfen.
Mit Quellenangabe
Technische Daten
Die Schiffsdaten stammen aus der Silversea-Recherche mit ausgewiesenem Stand.
Merkmal
Angabe
Reederei
Silversea Cruises (Ocean-Flotte, Muse-Klasse)
Indienststellung
Ablieferung Oktober 2020; Jungfernfahrt erst Juni 2021 (pandemiebedingt verzögert)
Werft
Fincantieri, Ancona
Länge
rund 213 m
Vermessung
rund 40.700 BRZ
Decks
11 gesamt, 8 für Gäste zugänglich, 7 mit Suiten
Gästekapazität
596 (Bandbreite je nach Quelle bis 691)
Suiten
288, in neun Kategorien
Besonderheit
erstes Silversea-Schiff mit dem Kulinarikprogramm S.A.L.T.
Quelle zur Anbieterzuordnung
Silversea nennt das Schiff in seiner aktuellen Flotten- oder Programmübersicht.
Silversea positioniert sich als All-inclusive: Getränke, Trinkgeld und Butler-Service gehören zum Standard, je nach Tarifstufe kommen auch Landausflüge oder Flüge hinzu. Der genaue Umfang unterscheidet sich zwischen "All-Inclusive" und "All-Inclusive Plus" und sollte zur konkreten Reise geprüft werden.
Hat jede Kabine bei Silversea einen Butler-Service?
Butler-Service gehört zum Silversea-Konzept und ist je nach Schiff und Suitenkategorie unterschiedlich umfangreich; auf allen Schiffen sind sämtliche Unterkünfte Suiten, klassische Kabinen ohne Suitencharakter gibt es nicht.
Was unterscheidet die Silversea-Expeditionsschiffe von der Ocean-Flotte?
Die Expeditionsschiffe (u. a. Silver Cloud, Silver Wind, Silver Endeavour, Silver Origin) sind kleiner, eisverstärkt oder für spezielle Ziele wie die Galápagos-Inseln ausgelegt, während die Ocean-Flotte klassische Luxusreisen in weniger extremen Fahrtgebieten anbietet.
Reale Reisen und Verfügbarkeiten
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