Mit der Seven Seas Explorer stellte Regent Seven Seas Cruises 2016 die erste Einheit einer neuen Schiffsplattform vor, die später als Explorer-Klasse zwei weitere Schwestern erhielt: Seven Seas Splendor (2020) und Seven Seas Grandeur (2023).
Charakter, Stärken und mögliche Kompromisse – kompakt vor den technischen Details.
Bordgefühl
Mit der Seven Seas Explorer stellte Regent Seven Seas Cruises 2016 die erste Einheit einer neuen Schiffsplattform vor, die später als Explorer-Klasse zwei weitere Schwestern erhielt: Seven Seas Splendor (2020) und Seven Seas Grandeur (2023). Gebaut wurde sie bei Fincantieri im italienischen Sestri Ponente bei Genua. Im Vergleich zu den älteren Regent-Schiffen Mariner, Navigator und Voyager ist die Explorer größer und moderner ausgestattet, ohne dabei in Kapazitätsregionen vorzustoßen, die dem intimen Charakter der Marke widersprechen würden: Maximal 750 Gäste verteilen sich auf 13 Decks.
Das sollten Sie wissen
Bordsprache Englisch. Deutschsprachige Unterlagen sind laut
Top-Highlights
Größe und Wege an Bord
Verhältnis von See- und Hafentagen
Kabinenlage und gewünschter Außenbereich
Schiffsporträt
Seven Seas Explorer: Bordleben, Kabinen und Buchungshinweise
Der Auftakt einer neuen Schiffsgeneration bei Regent
Mit der Seven Seas Explorer stellte Regent Seven Seas Cruises 2016 die erste Einheit einer neuen Schiffsplattform vor, die später als Explorer-Klasse zwei weitere Schwestern erhielt: Seven Seas Splendor (2020) und Seven Seas Grandeur (2023). Gebaut wurde sie bei Fincantieri im italienischen Sestri Ponente bei Genua. Im Vergleich zu den älteren Regent-Schiffen Mariner, Navigator und Voyager ist die Explorer größer und moderner ausgestattet, ohne dabei in Kapazitätsregionen vorzustoßen, die dem intimen Charakter der Marke widersprechen würden: Maximal 750 Gäste verteilen sich auf 13 Decks.
Wie auf allen Regent-Schiffen gilt das All-Suite-Prinzip: Kabinenkategorien unterhalb einer Suite gibt es nicht. Rund 375 Suiten – die genaue Zahl wird in verschiedenen Quellen mit geringen Abweichungen angegeben – bilden das Platzangebot, nahezu alle mit eigenem Balkon.
Die Regent Suite als Aushängeschild
Bei der Indienststellung bewarb Regent die Regent Suite an Bord der Explorer als größte Suite auf See. Mehrere unabhängige Quellen, darunter Regents eigener Blog, beziffern ihre Fläche übereinstimmend mit rund 4.443 Quadratfuß (etwas mehr als 410 Quadratmeter), davon rund 1.300 Quadratfuß umlaufende Veranda. Eine einzelne abweichende Quelle nennt stattdessen rund 3.875 Quadratfuß; da die deutliche Mehrheit der Quellen den höheren Wert stützt, gilt dieser hier als maßgeblich. Zur Ausstattung gehören nach übereinstimmenden Berichten ein eigener Spa-Bereich mit Sauna und Dampfbad, eine Terrasse mit umlaufender Veranda sowie eine Bar. Die Suite liegt vorn auf einem der oberen Decks.
Unterhalb dieser Spitzenkategorie staffelt sich das Suitenangebot über mehrere Stufen bis zur Einstiegskategorie. Für die Kaufentscheidung zählt weniger die Kategorie-Bezeichnung als die konkrete Lage, Größe und ob eine Verbindungstür für Familien oder Reisegruppen verfügbar ist.
Bordkonzept: Restaurants ohne Aufpreis
Wie bei Regent üblich sind sämtliche Restaurants an Bord ohne Zusatzkosten nutzbar. Dazu zählen das Hauptrestaurant Compass Rose, das Steakhouse Prime 7, das französisch geprägte Chartreuse sowie La Veranda, das tagsüber als Buffet und abends unter dem Namen Sette Mari als Kombination aus Buffet und Menü-Restaurant dient. Eine feste Tischzeit wie bei manchen anderen Reedereien gibt es nicht; je nach Auslastung kann dennoch eine Reservierung sinnvoll sein.
Tagsüber prägen Pooldeck, Spa-Bereich und ein zweistöckiges Theater das Bordleben, abends Bars, Lounges und Live-Unterhaltung. Einen Rutschenpark oder ein familienorientiertes Unterhaltungsprogramm nach Art von Mainstream-Reedereien gibt es nicht – Regent richtet sein Angebot klar auf ein erwachsenes, überwiegend älteres Publikum aus.
Fahrtgebiet: weltweit unterwegs
Die Seven Seas Explorer fährt nicht auf einer festen Route, sondern wird im Jahresverlauf in wechselnden Regionen eingesetzt, darunter Mittelmeer, Karibik, Nordeuropa, Asien und Alaska. Für die konkrete Reiseplanung ist deshalb der jeweilige Fahrplan der Saison entscheidend, nicht eine feste Zuordnung zu einem Fahrtgebiet.
Für wen die Seven Seas Explorer passt
Für Gäste, die ein modernes Luxusschiff im mittleren Größensegment der Marke suchen. Mit bis zu 750 Gästen ist sie größer als Navigator, Mariner und Voyager, aber weiterhin deutlich kleiner als die meisten Schiffe anderer Reedereien.
Für Reisende, die Wert auf ein durchgängiges All-Suite-Erlebnis legen und bereit sind, dafür einen höheren Reisepreis in Kauf zu nehmen, dem Regent zufolge Verpflegung, Getränke, Landausflüge und Trinkgeld bereits enthalten sind.
Weniger passend für Familien mit kleinen Kindern, die ein aktives Unterhaltungsprogramm mit Rutschen und großen Kinderclubs suchen.
Vor der Buchung zu wissen
Bordsprache Englisch. Deutschsprachige Unterlagen sind laut
Reisevermittlern teilweise verfügbar, ein durchgängiger deutscher Service ist nicht die Regel.
Suite statt Kabine. Auch die Einstiegskategorie ist eine Suite; wer
eine günstigere klassische Außenkabine sucht, findet sie auf diesem Schiff nicht.
Regent-Suite-Fläche. Die meisten Quellen, darunter Regent selbst,
nennen rund 4.443 Quadratfuß; eine einzelne abweichende Quelle nennt einen niedrigeren Wert. Wer diese Topkategorie konkret bucht, sollte die genauen Maße dennoch beim Reisebüro bestätigen lassen.
Kein Kinderprogramm im klassischen Sinn. Das Bordleben ist auf
erwachsene Gäste ausgerichtet.
Wechselndes Fahrtgebiet. Die Explorer ist weltweit im Einsatz; welche
Region zu welcher Saison bedient wird, sollte anhand des aktuellen Fahrplans geprüft werden.
Stand: 29. September 2026. Angaben laut Regent Seven Seas Cruises und redaktioneller Recherche; Termine, Preise und Leistungen vor der Buchung prüfen.
Ein erster Eindruck von Decks, Kabinen und Bordleben. Ausstattung und Angebote können sich seit der Aufnahme geändert haben – maßgeblich ist die Beschreibung Ihrer gewählten Reise.
Rundgang:Seven Seas Explorer® Ship Tour | Ultra-Luxury Cruise Ship | Regent Seven Seas Cruises
Rundgang · 2:27 Min.
Seven Seas Explorer® Ship Tour | Ultra-Luxury Cruise Ship | Regent Seven Seas Cruises
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Offizielles Video von Regent Seven Seas Cruises
Mit Quellenangabe
Technische Daten
Die Schiffsdaten stammen aus der Regent-Recherche mit ausgewiesenem Stand.
Merkmal
Angabe
Reederei
Regent Seven Seas Cruises
Schiffsklasse
Explorer-Klasse; namensgebendes Schiff
Indienststellung
2016
Werft
Fincantieri, Sestri Ponente (Genua)
Länge
rund 223,6 m
Vermessung
rund 55.254 BRZ (andere Quellen runden auf ca. 56.000 BRZ)
Decks
13 gesamt, 10 Passagierdecks
Gästekapazität
bis zu 750
Suiten
rund 375
Quelle zur Anbieterzuordnung
Regent Seven Seas Cruises nennt das Schiff in seiner aktuellen Flotten- oder Programmübersicht.
Quelle: Regent Seven Seas Cruises: Schiffe · geprüft www.rssc.com/ships
Vor der Buchung
Vier Punkte konkret prüfen
01Passt die Schiffsgröße zum gewünschten Bordgefühl?
02Sind Route und Zahl der Seetage passend?
03Welche Leistungen sind im konkreten Tarif enthalten?
04Welche Kabinenlage ist für die persönliche Ruhe wichtig?
Offizielle Grundlagen
Quellen zur Einordnung
Quelle: Regent Seven Seas Cruises: Seven Seas Explorerwww.rssc.com/ships/seven-seas-explorer
Häufige Fragen
Gut zu wissen
Was bedeutet „The Most Inclusive Luxury Experience" bei Regent?
Regent bündelt Suiten mit Balkon, Vollverpflegung inklusive Spezialitätenrestaurants, Getränke, unlimitierte Landausflüge, WLAN und vorausbezahltes Trinkgeld im Grundtarif. Eine höhere Tarifstufe ergänzt Flüge und weitere Leistungen; der genaue Umfang sollte zur konkreten Buchung geprüft werden.
Gibt es bei Regent klassische Kabinen?
Nein, alle Unterkünfte sind Suiten, überwiegend mit Balkon.
Gehört Regent zu Norwegian Cruise Line?
Regent Seven Seas Cruises ist eine eigenständige Ultra-Luxusmarke innerhalb der Norwegian Cruise Line Holdings, zu der auch NCL und Oceania Cruises gehören. Die Marken werden getrennt positioniert und betrieben.
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