Die Ventura lief im Juni 2007 bei Fincantieri in Monfalcone vom Stapel und ging im April 2008 für P&O Cruises in Dienst. Zwei Jahre später folgte mit der Azura ein nahezu baugleiches Schwesterschiff.
Charakter, Stärken und mögliche Kompromisse – kompakt vor den technischen Details.
Bordgefühl
Die Ventura lief im Juni 2007 bei Fincantieri in Monfalcone vom Stapel und ging im April 2008 für P&O Cruises in Dienst. Zwei Jahre später folgte mit der Azura ein nahezu baugleiches Schwesterschiff. Mit rund 116.000 BRZ und Platz für gut 3.000 Gäste zählt die Ventura zu den mittelgroßen Schiffen der Flotte. An Bord stehen acht Restaurants, sechs Geschäfte, fünf Pools und drei Showbühnen einschließlich eines Theaters zur Verfügung. Nach Angaben von Fachportalen erhielt die Ventura zuletzt im Februar 2023 einen kleineren Refit.
Das sollten Sie wissen
Schwesterschiff Azura. Beide Schiffe sind nahezu baugleich; die
Top-Highlights
Größe und Wege an Bord
Verhältnis von See- und Hafentagen
Kabinenlage und gewünschter Außenbereich
Schiffsporträt
Ventura: Bordleben, Kabinen und Buchungshinweise
Ventura: das erste der beiden baugleichen Schwesterschiffe
Die Ventura lief im Juni 2007 bei Fincantieri in Monfalcone vom Stapel und ging im April 2008 für P&O Cruises in Dienst. Zwei Jahre später folgte mit der Azura ein nahezu baugleiches Schwesterschiff. Mit rund 116.000 BRZ und Platz für gut 3.000 Gäste zählt die Ventura zu den mittelgroßen Schiffen der Flotte. An Bord stehen acht Restaurants, sechs Geschäfte, fünf Pools und drei Showbühnen einschließlich eines Theaters zur Verfügung. Nach Angaben von Fachportalen erhielt die Ventura zuletzt im Februar 2023 einen kleineren Refit.
Bordkonzept
Die Ventura richtet sich klar an Familien, die einen eher klassischen Kreuzfahrtstil bevorzugen: Der Tagesablauf orientiert sich an Pools, Shows und unaufgeregten Aktivitäten statt an spektakulären Wasserrutschen oder Actionparks. Für Kinder und Jugendliche gibt es eine Videospiel-Arcade sowie eine Sportarena mit Fußball, Basketball, Tennis und Bogenschießen. Abends sorgen mehrere Bars, Lounges und das Theaterprogramm für Unterhaltung. Einen Hochseilgarten oder SkyDome wie auf Iona und Arvia gibt es auf der Ventura nicht.
Kabinen
Von den 1.550 Kabinen verfügt rund 60 Prozent über einen eigenen Balkon – für ein Schiff des Baujahrs 2008 ein vergleichsweise hoher Anteil. Die Kategorienbreite reicht von der Innenkabine bis zur Suite. Wie bei Schwesterschiff Azura entscheidet die konkrete Kategorie über Lage und Deck; für Familien lohnt ein Blick auf zulässige Bettenzahl und Verbindungstüren, da nicht jede größere Kabine automatisch für mehr als drei bis vier Personen ausgelegt ist.
Fahrtgebiet
Die Ventura fährt überwiegend ab Southampton, mit saisonalen Abstechern zu Mittelmeer, Kanaren und Karibik. Ein dokumentiertes Mittelmeer-Beispiel führt von Southampton über Cartagena, La Goulette (Tunesien), Malta, Athen, Neapel, Rom, Barcelona, Alicante und Cádiz zurück nach Southampton. Im Winterhalbjahr sind zudem Kanaren-Routen mit Häfen wie Madeira, Lanzarote, Gran Canaria und Teneriffa Teil des Programms. Da Southampton als Heimathafen erhalten bleibt, eignet sich die Ventura besonders für Gäste, die ohne Flug anreisen möchten; je nach Saison verschieben sich die angefahrenen Regionen zwischen Mittelmeersonne, Kanaren-Wärme und Karibik-Fluchten. Wer eine bestimmte Route plant, sollte die genaue Saisonzuteilung des jeweiligen Jahres bei P&O oder im Reisebüro gegenprüfen, da sich Einsatzgebiete zwischen den Schiffen der Flotte von Jahr zu Jahr verschieben können.
Familien an Bord
Die Ventura hat Kinder- und Jugendclubs für die gängigen Altersgruppen sowie die erwähnte Sportarena und Videospiel-Arcade für ältere Kinder. Große Wasserrutschenlandschaften, wie sie auf Iona oder Arvia zu finden sind, gehören nicht zum Konzept; Familien, die vor allem Poolspaß mit Wasserrutschen suchen, sollten das vor der Buchung mit den neueren Schiffen der Flotte vergleichen. Für Familien, die stattdessen Wert auf ein etabliertes, ruhigeres Bordklima mit klassischem Unterhaltungsangebot legen, ist die Ventura eine bewährte Wahl.
Für wen Ventura passt
Für Familien mit klassischem Kreuzfahrtgeschmack, die Pools, Shows und ein entspanntes Bordprogramm einem Wasserpark mit viel Action vorziehen.
Für Gäste ohne Flugwunsch, die eine mittelgroße Kreuzfahrt direkt ab Southampton suchen.
Weniger passend für Familien, die gezielt Action suchen – wer Hochseilgarten oder SkyDome sucht, ist auf Iona oder Arvia besser aufgehoben.
Vor der Buchung zu wissen
Schwesterschiff Azura. Beide Schiffe sind nahezu baugleich; die
Wahl hängt meist am Fahrtgebiet und Reisetermin.
Southampton als Regelfall. Anders als Arvia fährt Ventura
überwiegend direkt ab Großbritannien.
Kein Hochseilgarten, kein SkyDome. Diese Attraktionen bleiben Iona
und Arvia vorbehalten.
Passagierzahl nur teilweise belegt. Für die Ventura war in den
geprüften Quellen nur die Zahl der Gäste in Doppelbelegung (rund 3.192) auffindbar, keine gesonderte Maximalbelegung; dies sollte vor Veröffentlichung ergänzt werden.
Britisches Bordleben. Sprache, Ansagen und Publikum sind überwiegend
britisch geprägt.
Stand: 29. September 2026. Angaben laut P&O Cruises und redaktioneller Recherche; Termine, Preise und Leistungen vor der Buchung prüfen.
Ist P&O Cruises dasselbe Unternehmen wie P&O Cruises Australia?
Nein. Beide Marken haben denselben historischen Ursprung, trennten sich aber 1988 als eigenständige Gesellschaften. P&O Cruises (UK) hat Heimathafen Southampton und gehört zur Carnival Corporation, P&O Cruises Australia ist eine eigene, kleinere Flotte für den australisch-neuseeländischen Markt.
Welche P&O-Schiffe sind erwachsenenexklusiv?
Aurora und Arcadia richten sich seit Jahren überwiegend an Reisen ohne Kinder. Ab Dezember 2026 öffnet P&O Cruises laut Fachportalen erstmals eine begrenzte Zahl an Aurora- und Arcadia-Abfahrten wieder für Familien; der Großteil der Abfahrten beider Schiffe bleibt aber erwachsenenexklusiv. Vor der Buchung sollte je Abfahrt geprüft werden, ob Kinder mitreisen dürfen.
Welche Sprache wird an Bord von P&O Cruises gesprochen?
Bordsprache ist durchgehend Englisch, das Publikum ist überwiegend britisch. Ansagen, Unterhaltungsprogramm und kulinarisches Angebot sind spürbar britisch geprägt.
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