Die Amera bringt eine der traditionsreichsten Schiffsgeschichten der Phoenix-Flotte mit. Gebaut 1988 bei der Perno-Werft in Turku, lief sie zunächst als „Royal Viking Sun" für die Royal Viking Line vom Stapel, eine auf lange Reisen spezialisierte Premiummarke.
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Schematische Orientierung. Die finalen Deckpläne werden im Buchungsprozess angezeigt; maßgeblich sind das konkrete Angebot und die Buchungsbestätigung.
Charakter, Stärken und mögliche Kompromisse – kompakt vor den technischen Details.
Bordgefühl
Die Amera bringt eine der traditionsreichsten Schiffsgeschichten der Phoenix-Flotte mit. Gebaut 1988 bei der Perno-Werft in Turku, lief sie zunächst als „Royal Viking Sun" für die Royal Viking Line vom Stapel, eine auf lange Reisen spezialisierte Premiummarke. Nach der Übernahme durch Cunard fuhr sie ab 1999 kurzzeitig als „Seabourn Sun", bevor sie 2002 an Holland America Line ging und dort als „Prinsendam" zu einem der bekanntesten kleinen Schiffe der Reederei wurde – bekannt vor allem für sehr lange Weltreisen, ein Konzept, das bis heute zur Amera passt.
Das sollten Sie wissen
Eigentümerin, nicht nur Charterer. Anders als bei Artania und Amadea gehört die Amera Phoenix Reisen tatsächlich: Das Unternehmen kaufte das Schiff 2018 von Holland America Line. Das technische Schiffsmanagement liegt trotzdem, wie bei vielen Reedereien üblich, extern bei Bernhard Schulte (BSM).
Top-Highlights
Größe und Wege an Bord
Verhältnis von See- und Hafentagen
Kabinenlage und gewünschter Außenbereich
Schiffsporträt
MS Amera: Bordleben, Kabinen und Buchungshinweise
Von der „Royal Viking Sun" über die „Prinsendam" zur „Amera"
Die Amera bringt eine der traditionsreichsten Schiffsgeschichten der Phoenix-Flotte mit. Gebaut 1988 bei der Perno-Werft in Turku, lief sie zunächst als „Royal Viking Sun" für die Royal Viking Line vom Stapel, eine auf lange Reisen spezialisierte Premiummarke. Nach der Übernahme durch Cunard fuhr sie ab 1999 kurzzeitig als „Seabourn Sun", bevor sie 2002 an Holland America Line ging und dort als „Prinsendam" zu einem der bekanntesten kleinen Schiffe der Reederei wurde – bekannt vor allem für sehr lange Weltreisen, ein Konzept, das bis heute zur Amera passt.
Im Juli 2018 kaufte Phoenix Reisen das Schiff von Holland America Line – das bestätigen unabhängig voneinander unter anderem Cruise Industry News, mehrere deutsche Fachportale (etwa cruisetricks.de und schiffe-und-kreuzfahrten.de) sowie die englischsprachige Wikipedia. Anders als bei Artania und Amadea handelt es sich damit um einen tatsächlichen Eigentumsübergang, nicht nur um eine Charter. Bis zur Übergabe fuhr das Schiff noch bis Juli 2019 im Auftrag von Holland America weiter, ehe es am 16. August 2019 in Bremerhaven als Amera getauft wurde. Das technische Schiffsmanagement liegt bei Bernhard Schulte Shipmanagement (BSM), einem Tochterunternehmen der Bernhard-Schulte-Gruppe – das ist auch bei im Eigentum befindlichen Schiffen üblich und kein Widerspruch zur Eigentümerschaft.
Bordkonzept
Zwei Hauptrestaurants prägen das gastronomische Angebot: „Amera" mit Buffetfrühstück und bedientem Mittag- und Abendessen sowie „Ocean" mit wahlweise Buffet- oder bedientem Frühstück und bedientem Mittag- und Abendessen. Dazu kommen das Lido-Buffetrestaurant und das Spezialitätenrestaurant „Pichler's". Die Show-Lounge „Atlantik" auf Deck 8 wurde im Zuge der Werft 2026 komplett erneuert. Zum Wellnessangebot gehören Sauna, Dampfbad, Massageräume und ein Beautysalon, dazu ein Außenpool und ein Whirlpool.
Kabinen und Renovierung 2026
Im Mai 2026 investierte Phoenix rund 15 Millionen Euro in eine Werft in Marseille: 160 Kabinenbäder wurden erneuert, der Wellnessbereich neu gestaltet, die Show-Lounge komplett überholt, neue Fenster für die öffentlichen Bereiche eingebaut und der Außenpoolbereich sowie die Klima- und Kühltechnik modernisiert. Ältere Beschreibungen des Schiffs, die vor Mai 2026 entstanden sind, können deshalb in Teilen veraltet sein. Über 90 Prozent der Kabinen sind Außen- oder Balkonkabinen beziehungsweise Suiten, der Anteil reiner Innenkabinen ist gering.
Weltreise und Fahrtgebiet
Die Weltreise 2025/26 dauerte 134 Nächte, vom 16. Dezember 2025 in Bremerhaven bis zum 29. April 2026 in Marseille, über die Karibik, Französisch-Polynesien, den Pazifik, den Indischen Ozean und das südliche Afrika. Wie bei der Amadea wurde auch diese Route gegenüber der ursprünglichen Planung angepasst; der Zielhafen Marseille statt eines Rückkehrhafens in Deutschland war Teil dieser Anpassung. Die vergleichsweise kompakte Schiffsgröße erlaubt es der Amera, auch kleinere Häfen anzulaufen, die für größere Schiffe nicht zugänglich sind.
Zielgruppe
Wie die übrige Phoenix-Flotte spricht die Amera ein überwiegend älteres, deutschsprachiges Publikum an. Ihre Herkunft als „Prinsendam" ist bei erfahrenen Weltreise-Gästen, die die Holland-America-Geschichte kennen, ein zusätzlicher Anknüpfungspunkt, dürfte für die meisten deutschen Phoenix-Kunden aber keine große Rolle spielen.
Für wen MS Amera passt
Für Weltreisende, die kleinere Schiffe und ungewöhnliche Häfen bevorzugen. Mit rund 835 Gästen ist die Amera deutlich kleiner als die meisten Hochseeschiffe der Massenmarktreedereien.
Für Gäste, die einen hohen Anteil an Außen- und Balkonkabinen erwarten. Innenkabinen sind auf der Amera die Ausnahme.
Für Gäste, die ein frisch renoviertes Schiff suchen. Nach der Werft im Mai 2026 sind Kabinenbäder, Wellnessbereich und Show-Lounge auf einem neueren Stand als bei den Schwesterschiffen.
Vor der Buchung zu wissen
Eigentümerin, nicht nur Charterer. Anders als bei Artania und Amadea gehört die Amera Phoenix Reisen tatsächlich: Das Unternehmen kaufte das Schiff 2018 von Holland America Line. Das technische Schiffsmanagement liegt trotzdem, wie bei vielen Reedereien üblich, extern bei Bernhard Schulte (BSM).
Renovierung Mai 2026 berücksichtigen. Wer ältere Bilder oder Berichte über die Amera findet, sollte bedenken, dass Kabinenbäder, Wellnessbereich und Show-Lounge seither erneuert wurden.
Weltreiserouten können sich ändern. Die Saison 2025/26 endete wegen der Lage am Roten Meer nicht wie ursprünglich geplant, sondern in Marseille.
Kabinenzahl nicht offiziell bestätigt. Die Angabe von rund 419 Kabinen stammt von einem Fachportal, nicht von Phoenix selbst.
Kein Massenmarkt-Entertainment. Wie bei Artania und Amadea ist das Bordprogramm klassisch statt familienorientiert ausgelegt.
Stand: 28. September 2026. Angaben laut Phoenix Reisen und redaktioneller Recherche; Termine, Preise und Leistungen vor der Buchung prüfen.
Die Schiffsdaten stammen aus der Phoenix-Recherche mit ausgewiesenem Stand.
Merkmal
Angabe
Reederei/Eigentümerin
Phoenix Reisen GmbH, Bonn – kaufte das Schiff 2018 von Holland America Line (anders als Artania und Amadea, die Phoenix nur chartert); technisches Schiffsmanagement liegt bei Bernhard Schulte Shipmanagement (BSM)
Baujahr
1988
Werft
Wärtsilä Marine, Perno-Werft, Turku (Finnland)
Frühere Namen
Royal Viking Sun (1988–1999, Royal Viking Line, zuletzt unter Cunard), Seabourn Sun (1999–2002, Seabourn Cruise Line), Prinsendam (2002–2019, Holland America Line)
Bei Phoenix seit
2019, Taufe am 16. August 2019 in Bremerhaven
Länge
rund 205 m
Vermessung
rund 39.051 BRZ
Decks
9 Passagierdecks (13 Decks insgesamt)
Kabinen
rund 419 (laut CruiseMapper), über 90 Prozent Außen- oder Balkonkabinen bzw. Suiten
Gästekapazität
rund 835 Passagiere
Letzte Werft
Mai 2026 in Marseille, rund 15 Millionen Euro Investition
Weltreise 2025/26
134 Nächte, 16. Dezember 2025 (Bremerhaven) bis 29. April 2026 (Marseille)
Quelle zur Anbieterzuordnung
Phoenix Reisen nennt das Schiff in seiner aktuellen Flotten- oder Programmübersicht.
01Passt die Schiffsgröße zum gewünschten Bordgefühl?
02Sind Route und Zahl der Seetage passend?
03Welche Leistungen sind im konkreten Tarif enthalten?
04Welche Kabinenlage ist für die persönliche Ruhe wichtig?
Offizielle Grundlagen
Quellen zur Einordnung
Quelle: Phoenix Reisen: MS Amera Schiffsseitewww.phoenixreisen.com/amera.html
Häufige Fragen
Gut zu wissen
Ist Phoenix Reisen Eigentümer seiner Schiffe?
Nicht immer. Phoenix Reisen chartert mehrere seiner Hochseeschiffe von externen Eigentümergesellschaften und vermarktet sie unter eigenem Namen für den deutschen Markt, während das technische Management teils bei spezialisierten Schiffsmanagern liegt. Die genaue Eigentums- und Betreiberstruktur unterscheidet sich je Schiff.
Was ist im Phoenix-Reisepreis enthalten?
Enthalten ist Vollpension mit freier Menüwahl, dazu unter anderem Tischwein und ein Saft des Tages zu den Hauptmahlzeiten, ein Willkommens- und ein Abschiedscocktail sowie Kaffee und Tee zur Nachmittags-Kaffeestunde. Getränkepakete bietet Phoenix ausdrücklich nicht an; auf die meisten Getränkerechnungen kommt eine Servicegebühr von 7 Prozent hinzu.
Für welche Zielgruppe ist Phoenix Reisen gedacht?
Das Publikum ist überwiegend deutschsprachig und spürbar älter als bei großen Publikumsreedereien; Branchenportale nennen ein Durchschnittsalter deutlich über 60 Jahren. Kinder sind nicht ausgeschlossen, aber in der Praxis selten an Bord; Familien sollten das Angebot für die konkrete Reise gezielt abfragen.
Reale Reisen und Verfügbarkeiten
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Die Buchungsstrecke zeigt angebundene Reisen und die dort verfügbaren Termine, Kabinen, Preise und Tarifleistungen. Es werden keine Verfügbarkeiten erfunden.