Der Name Legend of the Seas ist bei Royal Caribbean nicht neu. Von 1995 bis 2017 fuhr unter diesem Namen ein deutlich kleineres Schiff der Vision-Klasse für die Reederei, gebaut Mitte der 1990er-Jahre. 2017 wurde es verkauft und fährt seither für die britische Reederei Marella Cruises als Marella Discovery 2 weiter.
Kabine nach Nummer suchen, Decks vergleichen und die ungefähre Lage an Bord kennenlernen.
Schematische Orientierung. Die finalen Deckpläne werden im Buchungsprozess angezeigt; maßgeblich sind das konkrete Angebot und die Buchungsbestätigung.
Charakter, Stärken und mögliche Kompromisse – kompakt vor den technischen Details.
Bordgefühl
Der Name Legend of the Seas ist bei Royal Caribbean nicht neu. Von 1995 bis 2017 fuhr unter diesem Namen ein deutlich kleineres Schiff der Vision-Klasse für die Reederei, gebaut Mitte der 1990er-Jahre. 2017 wurde es verkauft und fährt seither für die britische Reederei Marella Cruises als Marella Discovery 2 weiter. Diese ältere Legend of the Seas ist mit dem hier beschriebenen Schiff nicht zu verwechseln: Sie ist nicht mehr Teil der Royal-Caribbean-Flotte, deutlich kleiner und technisch mit der Icon-Klasse nicht vergleichbar.
Das sollten Sie wissen
Namensgleichheit mit Verwechslungsgefahr. Es gibt zwei Schiffe namens Legend of the Seas: die alte Legend of the Seas (1995–2017 bei Royal Caribbean, seither Marella Discovery 2) und die hier beschriebene neue Legend of the Seas (Icon-Klasse, seit 2026). Beim Vergleich von Bewertungen und Erfahrungsberichten unbedingt auf das Baujahr achten.
Top-Highlights
Größe und Wege an Bord
Verhältnis von See- und Hafentagen
Kabinenlage und gewünschter Außenbereich
Schiffsporträt
Legend of the Seas: Bordleben, Kabinen und Buchungshinweise
Zwei Schiffe, ein Name: warum diese Legend of the Seas nicht die alte ist
Der Name Legend of the Seas ist bei Royal Caribbean nicht neu. Von 1995 bis 2017 fuhr unter diesem Namen ein deutlich kleineres Schiff der Vision-Klasse für die Reederei, gebaut Mitte der 1990er-Jahre. 2017 wurde es verkauft und fährt seither für die britische Reederei Marella Cruises als Marella Discovery 2 weiter. Diese ältere Legend of the Seas ist mit dem hier beschriebenen Schiff nicht zu verwechseln: Sie ist nicht mehr Teil der Royal-Caribbean-Flotte, deutlich kleiner und technisch mit der Icon-Klasse nicht vergleichbar.
Die hier beschriebene Legend of the Seas ist das dritte Schiff der Icon-Klasse und wurde am 10. Juni 2026 von der Werft Meyer Turku in Finnland an Royal Caribbean übergeben. Die Jungfernfahrt fand am 4. Juli 2026 als siebentägige Reise im westlichen Mittelmeer ab Barcelona statt. Royal Caribbean hat den Namen laut eigenen Angaben bewusst wiederverwendet, um eine Verbindung zur Geschichte der Marke herzustellen – die Baureihe, die Größe und das Bordkonzept haben mit dem Schiff von 1995 aber nichts mehr gemeinsam.
Technisch die dritte Ausgabe der Icon-Klasse
In den Eckdaten unterscheidet sich die Legend of the Seas kaum von Icon of the Seas und Star of the Seas: rund 365 Meter Länge, 20 Decks, 2.805 Kabinen und eine Kapazität von 5.610 Gästen in Doppelbelegung beziehungsweise bis zu 7.600 in Maximalbelegung. Fachmedien nennen für das Schiff nach der Übergabe sieben Pools, 20 Bars und 28 Restaurants; wie bei den beiden Schwesterschiffen wird die genaue Zahl der Gastronomieangebote je nach Zählweise (mit oder ohne Cafés, Imbisse, Bars) unterschiedlich angegeben.
Der Antrieb erfolgt über vier größere und zwei kleinere Wärtsilä-Mehrstoffmotoren, die auch mit Flüssigerdgas betrieben werden können, bei einer Dienstgeschwindigkeit von rund 22 Knoten. Für die Einordnung der LNG-Technik gilt dieselbe Beobachtung wie bei den Schwesterschiffen: Sie senkt den CO2-Ausstoß gegenüber klassischem Marinekraftstoff, bringt aber durch Methanschlupf eigene, in der Fachwelt diskutierte Klimafragen mit sich.
Sommer im Mittelmeer, Winter in der Karibik
Ein Unterschied zu den beiden älteren Schwestern liegt im Einsatzplan: Die Legend of the Seas startete ihren Dienst im Sommer 2026 mit siebentägigen Routen im westlichen Mittelmeer ab Barcelona und Rom, bevor sie im Herbst 2026 nach Fort Lauderdale in Florida verlegt wurde. Dort sollen ab November 2026 sechs- und achttägige Routen in die westliche und südliche Karibik folgen, ergänzt um eine rund 13-tägige Transatlantik-Überführungsfahrt. Damit ist die Legend of the Seas nach Kenntnisstand dieser Recherche das erste Icon-Klasse-Schiff mit einer Saison in Europa, bevor es dauerhaft in der Karibik stationiert wird. Ob und in welchem Rhythmus künftige Mittelmeer-Einsätze wiederkehren, war zum Stand dieser Recherche nicht bekannt und sollte zur konkreten Reise geprüft werden.
Bordkonzept und Neighborhoods
Die Legend of the Seas übernimmt das Neighborhood-Konzept der Klasse mit Bereichen wie Surfside, Thrill Island mit dem Wasserpark Category 6, The Hideaway, AquaDome, Central Park und Royal Promenade. Detailanpassungen gegenüber Icon und Star, etwa bei Dekoration oder einzelnen Gastronomiekonzepten, sind laut ersten Berichten aus dem Sommer 2026 zu erwarten, aber zum Stand dieser Recherche nicht umfassend und unabhängig dokumentiert. Wer auf konkrete Unterschiede zu den beiden älteren Schwestern Wert legt, sollte aktuelle Erfahrungsberichte prüfen, sobald das Schiff eine volle Saison gefahren ist.
Kabinen
Wie bei Icon of the Seas und Star of the Seas reicht die Kabinenauswahl von Innenkabinen über Kabinen mit Blick auf ein Neighborhood bis zu Balkonkabinen mit Meerblick und Suiten. Belastbare, unabhängig geprüfte Zahlen zu Kabinenverteilung oder -größen speziell für die Legend of the Seas lagen zum Stand dieser Recherche nicht vor; die Grundstruktur der Klasse dürfte aber weitgehend übernommen sein.
Familien an Bord
Mit Wasserpark, mehreren Kinderclubs und dem für die Klasse typischen Familienbereich Surfside richtet sich auch die Legend of the Seas an Mehrgenerationenreisen. Für die Karibik-Saison ab Fort Lauderdale dürfte das Bordpublikum ähnlich international geprägt sein wie bei den beiden älteren Schwestern; für die Mittelmeer-Saison 2026 war das europäische Publikum naturgemäß stärker vertreten.
Für wen die Legend of the Seas passt
Für Gäste, die das Icon-Konzept 2026 im Mittelmeer erleben wollten – ein einmaliges Zeitfenster, das mit der Verlegung nach Fort Lauderdale im Herbst 2026 endete.
Für Karibik-Reisende ab Florida, die ein drittes, in den Grundzügen mit Icon und Star vergleichbares Schiff der neuesten Klasse suchen.
Weniger passend für Gäste, die gezielt die alte Legend of the Seas von 1995 suchen – dieses Schiff fährt heute unter anderem Namen für eine andere Reederei und hat mit dem hier beschriebenen Schiff nur den Namen gemeinsam.
Vor der Buchung zu wissen
Namensgleichheit mit Verwechslungsgefahr. Es gibt zwei Schiffe namens Legend of the Seas: die alte Legend of the Seas (1995–2017 bei Royal Caribbean, seither Marella Discovery 2) und die hier beschriebene neue Legend of the Seas (Icon-Klasse, seit 2026). Beim Vergleich von Bewertungen und Erfahrungsberichten unbedingt auf das Baujahr achten.
Wechselndes Fahrtgebiet. Sommer 2026 Mittelmeer ab Barcelona/Rom, ab Herbst 2026 dauerhaft Karibik ab Fort Lauderdale.
Junges Schiff, wenige unabhängige Erfahrungswerte. Da die Legend of the Seas erst seit Mitte 2026 fährt, sind Detailunterschiede zu Icon und Star bislang nur eingeschränkt durch unabhängige Berichte belegt.
LNG-Antrieb mit denselben Einschränkungen wie bei den beiden Schwesterschiffen.
Vermessungsangabe schwankt je nach Quelle zwischen rund 248.663 und rund 250.800 BRZ.
Stand: 28. September 2026. Angaben laut Royal Caribbean und redaktioneller Recherche; Termine, Preise und Leistungen vor der Buchung prüfen.
Ein erster Eindruck von Decks, Kabinen und Bordleben. Ausstattung und Angebote können sich seit der Aufnahme geändert haben – maßgeblich ist die Beschreibung Ihrer gewählten Reise.
Vorstellung:A Bold First Look at Royal Caribbean’s Legend of the Seas
Vorstellung · 3:08 Min.
A Bold First Look at Royal Caribbean’s Legend of the Seas
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Offizielles Video von Royal Caribbean
Mit Quellenangabe
Technische Daten
Die Schiffsdaten stammen aus der Royal-Caribbean-Recherche mit ausgewiesenem Stand.
Merkmal
Angabe
Reederei
Royal Caribbean International
Schiffsklasse
Icon-Klasse; drittes Schwesterschiff der Icon of the Seas
Indienststellung
Übergabe 10. Juni 2026, Jungfernfahrt 4. Juli 2026 ab Barcelona
Werft
Meyer Turku, Finnland
Länge
rund 365 m
Vermessung
rund 248.663 BRZ laut Fachquellen (Reederei-Angaben zur Klasse nennen teils rund 250.800 BRZ)
Decks
20 (davon 18 mit Gästebereichen)
Gästekapazität
5.610 Gäste in Doppelbelegung, bis zu 7.600 Gäste in Maximalbelegung
Kabinen
2.805
Besatzung
rund 2.350
Antrieb
LNG-fähig, vier Wärtsilä-12V46TS-DF- und zwei Wärtsilä-9L46TS-DF-Motoren
Homeport
Fort Lauderdale, USA (ab November 2026); Sommer 2026 zunächst Mittelmeer
Quelle zur Anbieterzuordnung
Royal Caribbean nennt das Schiff in seiner aktuellen Flotten- oder Programmübersicht.
Quelle: Royal Caribbean: Schiffe · geprüft www.royalcaribbean.com/cruise-ships
Vor der Buchung
Vier Punkte konkret prüfen
01Passt die Schiffsgröße zum gewünschten Bordgefühl?
02Sind Route und Zahl der Seetage passend?
03Welche Leistungen sind im konkreten Tarif enthalten?
04Welche Kabinenlage ist für die persönliche Ruhe wichtig?
Offizielle Grundlagen
Quellen zur Einordnung
Quelle: Royal Caribbean: Legend of the Seaswww.royalcaribbean.com/cruise-ships/legend-of-the-seas
Häufige Fragen
Gut zu wissen
Was ist bei Royal Caribbean im Reisepreis enthalten?
Enthalten sind die Kabine, die Mahlzeiten im Hauptrestaurant und im Buffet, die Nutzung der regulären Pool- und Sportbereiche samt Fitnessstudio, die Bordunterhaltung und die Teilnahme am Kinderprogramm Adventure Ocean. Getränke ohne Paket, Spezialitätenrestaurants, WLAN, Landausflüge, Spa-Anwendungen und die tägliche Servicepauschale („Gratuity“) kommen in der Regel hinzu.
Wie funktioniert das Trinkgeld bei Royal Caribbean?
Royal Caribbean bucht eine tägliche Servicepauschale je Gast automatisch vom Bordkonto ab, sofern sie nicht vorab bezahlt wurde – laut Reederei 2026 rund 18,50 US-Dollar pro Gast und Nacht in Standardkabinen, rund 21,00 US-Dollar in Suiten. Die Höhe kann an Bord angepasst werden. Getrennt davon fällt auf Getränke, Spa-Anwendungen und Zimmerservice meist ein automatischer Bedienungszuschlag von rund 18 Prozent an.
Welche Sprache wird an Bord gesprochen?
Bordsprache ist durchgehend Englisch; Ansagen, Bordprogramm und die meisten Shows laufen auf Englisch. Ein durchgehend deutschsprachiges Bordleben ist bei Royal Caribbean nicht zu erwarten, das Publikum ist je nach Fahrtgebiet überwiegend nordamerikanisch oder europäisch gemischt.
Reale Reisen und Verfügbarkeiten
Reisen mit Legend of the Seas prüfen
Die Buchungsstrecke zeigt angebundene Reisen und die dort verfügbaren Termine, Kabinen, Preise und Tarifleistungen. Es werden keine Verfügbarkeiten erfunden.