Die Diamond Princess ist eines von nur zwei Princess-Schiffen, die in Japan gebaut wurden: bei Mitsubishi Heavy Industries im Werk Nagasaki, zusammen mit dem Schwesterschiff Sapphire Princess.
Kabine nach Nummer suchen, Decks vergleichen und die ungefähre Lage an Bord kennenlernen.
Schematische Orientierung. Die finalen Deckpläne werden im Buchungsprozess angezeigt; maßgeblich sind das konkrete Angebot und die Buchungsbestätigung.
Charakter, Stärken und mögliche Kompromisse – kompakt vor den technischen Details.
Bordgefühl
Die Diamond Princess ist eines von nur zwei Princess-Schiffen, die in Japan gebaut wurden: bei Mitsubishi Heavy Industries im Werk Nagasaki, zusammen mit dem Schwesterschiff Sapphire Princess. Beide entstanden zeitgleich und tauschten während des Baus ihre Namen. Ursprünglich sollte das heutige Schiff als „Sapphire Princess" vom Stapel laufen; am 1. Oktober 2002 beschädigte ein Großbrand in der Werft nach damaligen Presseberichten (Travel Weekly) bis zu 70 Prozent der Aufbauten des als „Diamond Princess" vorgesehenen Schwesterschiffs. Um den Ablieferungstermin zu halten, tauschte Princess die Namen: Das fast fertige Schiff lief als Diamond Princess vom Stapel, das brandbeschädigte wurde nach Reparatur zur heutigen Sapphire Princess.
Das sollten Sie wissen
Der Corona-Ausbruch 2020 ist historisch abgeschlossen. Er betrifft weder aktuelle Hygienestandards noch die Sicherheit heutiger Reisen auf diesem Schiff.
Top-Highlights
Größe und Wege an Bord
Verhältnis von See- und Hafentagen
Kabinenlage und gewünschter Außenbereich
Schiffsporträt
Diamond Princess: Bordleben, Kabinen und Buchungshinweise
Diamond Princess: das Schiff aus der japanischen Werft mit eigenem Onsen
Die Diamond Princess ist eines von nur zwei Princess-Schiffen, die in Japan gebaut wurden: bei Mitsubishi Heavy Industries im Werk Nagasaki, zusammen mit dem Schwesterschiff Sapphire Princess. Beide entstanden zeitgleich und tauschten während des Baus ihre Namen. Ursprünglich sollte das heutige Schiff als „Sapphire Princess" vom Stapel laufen; am 1. Oktober 2002 beschädigte ein Großbrand in der Werft nach damaligen Presseberichten (Travel Weekly) bis zu 70 Prozent der Aufbauten des als „Diamond Princess" vorgesehenen Schwesterschiffs. Um den Ablieferungstermin zu halten, tauschte Princess die Namen: Das fast fertige Schiff lief als Diamond Princess vom Stapel, das brandbeschädigte wurde nach Reparatur zur heutigen Sapphire Princess.
Ob die Diamond Princess von Anfang an gezielt für den japanischen Markt konzipiert wurde, wird in den Quellen unterschiedlich dargestellt: Cruise Critic bezeichnet sie so, während Wikipedia sie technisch vor allem als „Gem"-Variante der Grand-Klasse einordnet, ohne einen expliziten Japan-Fokus zu nennen. Unstrittig ist die sichtbarste Besonderheit: An Bord befindet sich mit „Izumi" das nach Betreiberangaben größte Japanische Bad auf See, rund 818 Quadratmeter groß, mit getrennten Innen- und Außenbereichen für Männer und Frauen – exklusiv auf der Diamond Princess, nicht auf der baugleichen Sapphire Princess. Ergänzt wird die japanische Ausrichtung durch später nachgerüstete Details wie japanische Bidet-Toiletten (seit 2019) und ein 2026 neu hinzugekommenes Spezialitätenrestaurant für japanische Küche.
Yokohama 2020: ein früher Corona-Ausbruch, heute abgeschlossenes Kapitel
Die Diamond Princess ist eines der bekanntesten Schiffe der Pandemiegeschichte. Im Januar 2020 war ein 80-jähriger Passagier aus Hongkong an Bord, der nach seiner Ausschiffung am 25. Januar positiv auf das neuartige Coronavirus getestet wurde. Das Schiff wurde daraufhin am 3./4. Februar 2020 vor Yokohama unter Quarantäne gestellt; ab dem 5. Februar mussten alle Personen an Bord für 14 Tage in ihren Kabinen bleiben.
Die Fallzahlen stiegen in den folgenden Wochen deutlich: von 10 Infizierten unter den ersten 31 Getesteten am 4. Februar bis zu insgesamt 712 bestätigten Infektionen unter den 3.711 Personen an Bord (567 Passagiere, 145 Besatzungsmitglieder) – rund ein Fünftel aller Menschen auf dem Schiff. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) meldete Mitte Februar 2020, dass zu diesem Zeitpunkt mehr als die Hälfte aller damals weltweit außerhalb Chinas bekannten COVID-19-Fälle auf die Diamond Princess entfielen. Nach Angaben des japanischen Gesundheitsministeriums und späteren WHO-Zusammenfassungen starben bis April 2020 13 bis 14 mit dem Ausbruch in Verbindung stehende Personen, überwiegend ältere Passagiere; einzelne frühere Quellen nennen abweichende Zwischenstände.
Die Quarantänepraxis selbst wurde von Fachleuten kritisch bewertet: Der japanische Infektiologe Kentaro Iwata beschrieb die Trennung von Infizierten und Nichtinfizierten öffentlich als unzureichend, die US-Gesundheitsbehörde CDC kam später zu einer ähnlichen Einschätzung. Bis zum 1. März 2020 hatten alle Passagiere und Besatzungsmitglieder das Schiff verlassen; nach coronabedingter Flottenpause nahm die Diamond Princess im November 2022 wieder den regulären Betrieb auf.
Für heutige Gäste hat dieses Kapitel keine praktische Bedeutung mehr: Es war ein historisches, in den ersten Pandemiewochen liegendes Ereignis mit inzwischen etablierten Hygieneprotokollen an Bord aller Kreuzfahrtschiffe. Wer sich für die Geschichte des Schiffs interessiert, kennt es aber häufig zuerst aus den Nachrichten von 2020, nicht vom Bordleben.
Bordkonzept
Als Gem-Variante der Grand-Klasse bietet die Diamond Princess den für Princess typischen Mix aus Hauptrestaurants mit Tischservice, Buffet, Spezialitätenrestaurants gegen Aufpreis, Theater, Casino sowie mehreren Bars und Lounges. Seit der flottenweiten Umstellung 2024/2025 nutzt auch sie MedallionClass-Technik: kontaktloser Kabinenzugang, App-Bestellservice und Standortanzeige für Mitreisende über das Ocean Medallion.
Kabinen
Rund 1.353 Kabinen in 33 Kategorien stehen zur Verfügung, davon etwa 522 mit eigenem Balkon. Die Aufteilung reicht von Innenkabinen bis zu Suiten; wer sich gezielt für die japanisch geprägte Ausstattung interessiert, findet diese vor allem in Gemeinschaftsbereichen wie dem Izumi-Bad, nicht in speziellen Kabinenkategorien.
Fahrtgebiet 2026/2027
Die Diamond Princess ist saisonal in Ostasien und im Pazifikraum unterwegs, mit wechselnden Heimathäfen:
2026: Schwerpunkt Ostasien mit Yokohama als Basis, Routen unter anderem nach Nagasaki, Busan, Kōchi, Shimizu, Keelung, Ishigakijima und Naha/Okinawa.
Ende 2026/Anfang 2027: Repositionierung von Yokohama nach Singapur, anschließend Rundreisen ab Singapur.
Ab März 2027: Rückverlegung Richtung Tokio/Yokohama.
Für Gäste aus Deutschland bedeutet das Fahrtgebiet in aller Regel einen Langstreckenflug nach Japan oder Singapur; das Bordpublikum ist überwiegend nordamerikanisch und asiatisch geprägt, mit saisonal wechselndem Anteil japanischer Gäste.
Familien an Bord
Camp Discovery deckt die Altersgruppen 3–7, 8–12 und 13–17 Jahre ab. Einen Wasserrutschenpark gibt es auf diesem älteren Schiffstyp nicht; das Bordleben ist stärker auf klassische Unterhaltung, Bars und das Spa-Angebot samt Izumi-Bad ausgerichtet als auf familienspezifische Aktivbereiche.
Für wen Diamond Princess passt
Für Japan- und Ostasien-Interessierte, die ein Schiff mit spürbar japanischer Prägung suchen – erkennbar am Izumi-Bad, japanischen Bad-Details und saisonalen Japan-Routen.
Für Gäste, die ein kleineres, älteres Princess-Schiff der Grand-Klasse gegenüber den neuen Sphere-Klasse-Riesen bevorzugen, mit überschaubarerer Passagierzahl von rund 2.670.
Weniger passend für Familien, die einen Aquapark oder ausgeprägte Rutschenlandschaften erwarten – das Bordkonzept stammt aus den frühen 2000er-Jahren und wurde in dieser Hinsicht nicht grundlegend erweitert.
Vor der Buchung zu wissen
Der Corona-Ausbruch 2020 ist historisch abgeschlossen. Er betrifft weder aktuelle Hygienestandards noch die Sicherheit heutiger Reisen auf diesem Schiff.
Fernreise nach Ostasien. Sowohl Japan als auch Singapur bedeuten für deutsche Gäste einen Langstreckenflug und eigene Einreisebestimmungen.
Izumi-Bad kostet extra. Der Zugang zum Japanischen Bad ist nach vorliegenden Angaben kostenpflichtig (Tages- oder Zeitkarte) und nicht Teil der Kreuzfahrt inklusive.
Kein Rutschenpark. Das Bordkonzept richtet sich eher an Erwachsene und Paare als an aktivitätssuchende Kinder.
Saisonale Heimathafen-Wechsel. Wer eine bestimmte Route plant, sollte prüfen, ob sie im gewünschten Reisezeitraum ab Yokohama oder ab Singapur startet.
Stand: 29. September 2026. Angaben laut Princess Cruises und redaktioneller Recherche; Termine, Preise und Leistungen vor der Buchung prüfen.
Positionsradar
Wo ist die Diamond Princess gerade?
Derzeit keine Meldung
Keine Daten
Das kommt vor, wenn ein Schiff weit draußen fährt und keine Empfangsstation in Reichweite ist. Auf der Positionsseite stehen die letzte bekannte Meldung und der Weg zu den Terminen dieses Schiffs.
Was ist der Unterschied zwischen Princess Plus und Princess Premier?
Beide Pakete bündeln Getränke, WLAN und die Servicepauschale, unterscheiden sich aber im Umfang: Princess Plus begrenzt Getränke auf einen Höchstpreis pro Drink und ein Tageslimit, Princess Premier hebt diese Grenzen an und ergänzt Extras wie unbegrenzte Fotodownloads und reservierte Showplätze.
Was ist das MedallionClass-System bei Princess?
Das "Ocean Medallion" ist ein münzgroßes tragbares Gerät, das als Kabinenschlüssel dient, Bestellungen per OceanNow ermöglicht und Bezahlungen über MedallionPay abwickelt. Es speichert laut Princess keine personenbezogenen Daten auf dem Chip selbst.
Wie hoch ist das Trinkgeld bei Princess Cruises?
Princess bucht eine tägliche Servicepauschale ("Crew Appreciation") automatisch vom Bordkonto ab, gestaffelt nach Kabinenkategorie von Innen-/Außen-/Balkonkabine über Mini-Suite bis Suite; zusätzlich fällt auf Getränke und Spa-Anwendungen ein automatischer Zuschlag an.
Reale Reisen und Verfügbarkeiten
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Die Buchungsstrecke zeigt angebundene Reisen und die dort verfügbaren Termine, Kabinen, Preise und Tarifleistungen. Es werden keine Verfügbarkeiten erfunden.