Ein Hinweis vorab, weil er die Einordnung dieses Schiffs verändert: Die Carnival Splendor wird zwar wegen ihrer Fincantieri-Herkunft und ähnlichen Grundmaße oft in einem Atemzug mit Carnival Conquest, Glory, Valor, Liberty und Freedom genannt, gehört technisch aber zur sogenannten Concordia-Klasse.
Charakter, Stärken und mögliche Kompromisse – kompakt vor den technischen Details.
Bordgefühl
Ein Hinweis vorab, weil er die Einordnung dieses Schiffs verändert: Die Carnival Splendor wird zwar wegen ihrer Fincantieri-Herkunft und ähnlichen Grundmaße oft in einem Atemzug mit Carnival Conquest, Glory, Valor, Liberty und Freedom genannt, gehört technisch aber zur sogenannten Concordia-Klasse. Sie war ursprünglich für Costa Crociere bestellt und sollte als „Costa Splendor" fahren; während der Bauzeit ging das Schiff an Carnival über. Ihre eigentlichen Schwesterschiffe sind damit Costa Concordia und Costa Serena, nicht die fünf echten Conquest-Klasse-Schiffe. Mit rund 113.600 BRZ ist sie zudem etwas größer als diese.
Das sollten Sie wissen
Klassen-Einordnung. Die Splendor ist technisch ein Concordia-Klasse-Schiff mit Costa-Wurzeln, kein echtes Conquest-Klasse-Schiff, auch wenn sie oft in dieser Gruppe genannt wird.
Top-Highlights
Größe und Wege an Bord
Verhältnis von See- und Hafentagen
Kabinenlage und gewünschter Außenbereich
Schiffsporträt
Carnival Splendor: Bordleben, Kabinen und Buchungshinweise
Carnival Splendor: gebaut als Costa-Schiff, gehört im engeren Sinn nicht zur Conquest-Klasse
Ein Hinweis vorab, weil er die Einordnung dieses Schiffs verändert: Die Carnival Splendor wird zwar wegen ihrer Fincantieri-Herkunft und ähnlichen Grundmaße oft in einem Atemzug mit Carnival Conquest, Glory, Valor, Liberty und Freedom genannt, gehört technisch aber zur sogenannten Concordia-Klasse. Sie war ursprünglich für Costa Crociere bestellt und sollte als „Costa Splendor" fahren; während der Bauzeit ging das Schiff an Carnival über. Ihre eigentlichen Schwesterschiffe sind damit Costa Concordia und Costa Serena, nicht die fünf echten Conquest-Klasse-Schiffe. Mit rund 113.600 BRZ ist sie zudem etwas größer als diese.
Abgeliefert wurde die Splendor 2008, getauft im Juli desselben Jahres in Dover durch die Sängerin Myleene Klass. Bereits am 8. November 2010 kam es zu einem schweren Zwischenfall: Ein Brand an einem Dieselgenerator im hinteren Maschinenraum legte während einer Fahrt vor der mexikanischen Küste die Stromversorgung lahm. Nach umfangreichen Reparaturen nahm das Schiff im Februar 2011 den Betrieb wieder auf.
2019 verlegte Carnival die Splendor dauerhaft nach Australien. Im Zuge dessen erhielt sie von Oktober bis November 2019 in einem rund 60 Millionen US-Dollar teuren Umbau ihre „Fun Ship 2.0"-Ausstattung: RedFrog Pub, Alchemy Bar und Guy's Burger Joint kamen ebenso hinzu wie die Erwachsenenzone Serenity Retreat und ein neu gestalteter Wasserpark mit einer Fallrutsche. Im August 2024 folgte ein Werftaufenthalt in Singapur mit einer neuen, blau-weiß-roten Rumpfbemalung; ein weiterer Werftaufenthalt ist für August 2027 vorgesehen.
Bordkonzept
Hauptrestaurants mit Tischservice, ein Lido-Buffet sowie die 2019 eingeführten Angebote Guy's Burger Joint und der RedFrog Pub bilden das Grundgerüst. Für Erwachsene steht die Serenity-Zone als ruhigerer Bereich zur Verfügung, für aktive Gäste ein Wasserpark mit Fallrutsche.
Kabinen
Die rund 1.508 Kabinen in 33 Kategorien reichen von der Innenkabine bis zur Suite. Da die Splendor größer ist als die eigentlichen Conquest-Klasse-Schiffe, fällt die Kabinenzahl entsprechend höher aus; die Grundaufteilung mit 8 von 13 Decks für Kabinen ähnelt aber den kleineren Schwestern.
Fahrtgebiet 2026/2027
Seit 2019 ist Sydney der feste Heimathafen der Splendor. Von dort fährt sie Rundreisen zwischen zwei und 15 Nächten, mit Zielen an der australischen Küste und im Südpazifik; der Fahrplan reicht nach aktuellem Stand bis 2028. Für europäische Gäste bedeutet das Fahrtgebiet eine Fernreise mit entsprechend langem Flug, verbunden mit den Jahreszeiten der Südhalbkugel.
Familien an Bord
Der 2019 erneuerte Wasserpark mit Fallrutsche sowie die üblichen Carnival-Kinderclubs machen die Splendor zu einer der familienfreundlicheren Optionen unter den hier besprochenen Schiffen. Die Serenity-Zone für Erwachsene sorgt gleichzeitig für einen Ausgleich zwischen Familien- und Ruhebereichen.
Für wen die Carnival Splendor passt
Für Australien-Reisende, die eine Kreuzfahrt ab Sydney mit amerikanisch geprägtem Bordkonzept suchen.
Für Familien, die dank Wasserpark und Serenity-Zone sowohl aktives als auch ruhiges Bordleben erwarten.
Weniger passend für Gäste, die gezielt ein „echtes" Conquest-Klasse-Schiff buchen wollen. Wer aus der amerikanischen Karibikflotte der Conquest-Klasse ein Schwesterschiff sucht, findet das eher in Conquest, Glory, Valor, Liberty oder Freedom.
Vor der Buchung zu wissen
Klassen-Einordnung. Die Splendor ist technisch ein Concordia-Klasse-Schiff mit Costa-Wurzeln, kein echtes Conquest-Klasse-Schiff, auch wenn sie oft in dieser Gruppe genannt wird.
Fernreise. Sydney als Heimathafen bedeutet für europäische Gäste einen Langstreckenflug und Sommer/Winter im umgekehrten Rhythmus zur Nordhalbkugel.
Brandfall 2010 in der Vergangenheit. Der Zwischenfall liegt über zehn Jahre zurück und wurde vollständig repariert; er gehört aber zur dokumentierten Schiffsgeschichte.
Schiffsalter. Seit 2008 im Dienst; Bordtechnik und Grundstruktur entsprechen nicht dem Stand der neuesten Carnival-Neubauten, auch wenn der Umbau 2019 viele Bereiche aufgefrischt hat.
Stand: 29. September 2026. Angaben laut Carnival Cruise Line und redaktioneller Recherche; Termine, Preise und Leistungen vor der Buchung prüfen.
Ist Carnival Cruise Line für deutsche Gäste geeignet?
Carnival richtet sich in erster Linie an den nordamerikanischen Markt: Bordsprache ist durchgehend Englisch, ein deutschsprachiges Bordleben ist nicht zu erwarten, und fast alle Abfahrten starten in US-amerikanischen Häfen. Wer Wert auf deutschsprachige Betreuung legt, ist bei AIDA oder Mein Schiff besser aufgehoben.
Was ist im Carnival-Reisepreis enthalten?
Enthalten sind die Kabine und Vollpension im Hauptrestaurant und Buffet. Getränke ohne gebuchtes Paket, das Getränkepaket „Cheers!", Spezialitätenrestaurants, WLAN, Landausflüge und die automatische Servicegebühr über das Bordkonto „Sail & Sign" kommen hinzu – Vollpension ist kein All-inclusive-Angebot.
Wie funktioniert das Bordkonto „Sail & Sign" bei Carnival?
Sail & Sign ist ein bargeldloses Bordkonto, über das sämtliche Zusatzausgaben an Bord laufen, einschließlich der automatisch abgebuchten täglichen Servicegebühr. Gäste können die Höhe der Servicegebühr an der Rezeption anpassen lassen.
Reale Reisen und Verfügbarkeiten
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