Die Carnival Paradise gehört wie die Carnival Elation zur Fantasy-Klasse und lief Anfang 1998 bei Kvaerner Masa-Yards in Helsinki vom Stapel. Bei Indienststellung im November 1998 trug sie zunächst schlicht den Namen „Paradise“, ohne den Marken-Zusatz „Carnival“; erst 2007 wurde sie in Carnival Paradise umbenannt.
Charakter, Stärken und mögliche Kompromisse – kompakt vor den technischen Details.
Bordgefühl
Die Carnival Paradise gehört wie die Carnival Elation zur Fantasy-Klasse und lief Anfang 1998 bei Kvaerner Masa-Yards in Helsinki vom Stapel. Bei Indienststellung im November 1998 trug sie zunächst schlicht den Namen „Paradise“, ohne den Marken-Zusatz „Carnival“; erst 2007 wurde sie in Carnival Paradise umbenannt. Bemerkenswert an ihrer frühen Geschichte: Sie war das weltweit erste komplett rauchfreie Kreuzfahrtschiff, mit strikter Durchsetzung des Rauchverbots an Bord. Carnival gab diese Politik allerdings bereits im Dezember 2003 wieder auf – die Reederei begründete den Schritt damals damit, dass rauchfreie Gäste erfahrungsgemäß weniger im Casino und an der Bar ausgeben.
Das sollten Sie wissen
Baujahr 1998, eines der ältesten Carnival-Schiffe. Die Fantasy-Klasse ist die älteste noch aktive Klasse der Reederei.
Top-Highlights
Größe und Wege an Bord
Verhältnis von See- und Hafentagen
Kabinenlage und gewünschter Außenbereich
Schiffsporträt
Carnival Paradise: Bordleben, Kabinen und Buchungshinweise
Vom rauchfreien Vorzeigeschiff zur bewährten Kurzreise-Route
Die Carnival Paradise gehört wie die Carnival Elation zur Fantasy-Klasse und lief Anfang 1998 bei Kvaerner Masa-Yards in Helsinki vom Stapel. Bei Indienststellung im November 1998 trug sie zunächst schlicht den Namen „Paradise“, ohne den Marken-Zusatz „Carnival“; erst 2007 wurde sie in Carnival Paradise umbenannt. Bemerkenswert an ihrer frühen Geschichte: Sie war das weltweit erste komplett rauchfreie Kreuzfahrtschiff, mit strikter Durchsetzung des Rauchverbots an Bord. Carnival gab diese Politik allerdings bereits im Dezember 2003 wieder auf – die Reederei begründete den Schritt damals damit, dass rauchfreie Gäste erfahrungsgemäß weniger im Casino und an der Bar ausgeben.
Wie ihre Schwester Elation zählt die Paradise mit Baujahr 1998 zu den ältesten noch aktiven Schiffen der gesamten Carnival-Flotte. Von den ursprünglich acht Fantasy-Klasse-Schiffen fahren 2026 nur noch Elation und Paradise für Carnival. Ein Namenswechsel wie bei der späteren Destiny-Klasse fand hier nie statt; stattdessen hielt das Schiff mehrere technische Umbauten aktuell, zuletzt einen einmonatigen Werftaufenthalt 2018 in Freeport auf den Bahamas, bei dem ein zusätzliches, 14. Deck mit 38 neuen Kabinen entstand, sowie eine Auffrischung im Oktober 2023.
Bordkonzept
Die Paradise bietet das klassische, kompakte Carnival-Programm: zwei Hauptrestaurants, einen Buffetbereich, ein Spezialitätenrestaurant gegen Aufpreis, Casino, Spa- und Fitnessbereich sowie einen Ruhebereich für Erwachsene. Große Wasserparks oder mehrstöckige Rutschenanlagen fehlen, wie bei allen Fantasy-Klasse-Schiffen, aus Platzgründen.
Kabinen
Nach dem Umbau 2018 verteilen sich rund 1.060 Kabinen auf Innen-, Außen-, Balkon- und Suitenkategorien. Auffällig ist der geringe Anteil an Balkonkabinen – deutlich unter 100 von insgesamt gut 1.000 Kabinen –, während Außenkabinen ohne Balkon den größten Einzelanteil stellen. Das ist typisch für ein Schiff aus den 1990er-Jahren, als der Balkon noch keine Standardausstattung war, und sollte bei der Kabinenwahl bewusst einkalkuliert werden.
Fahrtgebiet 2026/27
Die Carnival Paradise ist in Tampa, Florida, stationiert und fährt von dort vier- bis sechstägige Reisen in die westliche Karibik sowie zu den Bahamas. Das Angebot richtet sich vor allem an Kurzurlauber aus den USA; für Gäste aus Deutschland bedeutet eine Reise ab Tampa eine Anreise über die US-Ostküste mit entsprechendem Zeitaufwand.
Familien an Bord
Carnivals altersgestaffelte Kinderbetreuung steht auch auf der Paradise zur Verfügung. Die überschaubare Schiffsgröße und die kurzen Reiselängen eignen sich für Familien, die einen unkomplizierten ersten Kreuzfahrturlaub ohne viele Seetage suchen möchten; ein großer Wasserpark für Kinder gehört allerdings nicht zum Angebot.
Für wen Carnival Paradise passt
Für Kurzreisende ab Tampa, die westliche Karibik oder Bahamas ohne langen Vorlauf erkunden möchten.
Für Gäste, die ein kleineres, überschaubares Schiff bewusst bevorzugen – etwa wegen kürzerer Wege oder eines ruhigeren Bordlebens gegenüber Carnivals größten Neubauten.
Weniger passend für Familien, die gezielt einen Wasserpark oder moderne Schiffsarchitektur suchen.
Vor der Buchung zu wissen
Baujahr 1998, eines der ältesten Carnival-Schiffe. Die Fantasy-Klasse ist die älteste noch aktive Klasse der Reederei.
Wechselvolle Namensgeschichte im Detail. Das Schiff hieß zunächst nur „Paradise“, erst 2007 kam der Marken-Zusatz „Carnival“ hinzu – anders als bei den später umbenannten Destiny-Klasse-Schiffen blieb der Kernname aber erhalten.
Frühere rauchfreie Politik ist Geschichte. Seit 2003 gilt an Bord die reguläre Carnival-Regelung, nicht mehr das ursprüngliche Rauchverbot.
Wenige Balkonkabinen. Wer Balkon wünscht, sollte Verfügbarkeit und Kategorie genau prüfen.
Kein Wasserpark. Für Familien mit diesem Wunsch eignen sich größere Carnival-Schiffe besser.
Stand: 29. September 2026. Angaben laut Carnival Cruise Line und redaktioneller Recherche; Termine, Preise und Leistungen vor der Buchung prüfen.
Ist Carnival Cruise Line für deutsche Gäste geeignet?
Carnival richtet sich in erster Linie an den nordamerikanischen Markt: Bordsprache ist durchgehend Englisch, ein deutschsprachiges Bordleben ist nicht zu erwarten, und fast alle Abfahrten starten in US-amerikanischen Häfen. Wer Wert auf deutschsprachige Betreuung legt, ist bei AIDA oder Mein Schiff besser aufgehoben.
Was ist im Carnival-Reisepreis enthalten?
Enthalten sind die Kabine und Vollpension im Hauptrestaurant und Buffet. Getränke ohne gebuchtes Paket, das Getränkepaket „Cheers!", Spezialitätenrestaurants, WLAN, Landausflüge und die automatische Servicegebühr über das Bordkonto „Sail & Sign" kommen hinzu – Vollpension ist kein All-inclusive-Angebot.
Wie funktioniert das Bordkonto „Sail & Sign" bei Carnival?
Sail & Sign ist ein bargeldloses Bordkonto, über das sämtliche Zusatzausgaben an Bord laufen, einschließlich der automatisch abgebuchten täglichen Servicegebühr. Gäste können die Höhe der Servicegebühr an der Rezeption anpassen lassen.
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