Carnival Encounter ist das nahezu baugleiche Schwesterschiff der Carnival Adventure. Auch sie stammt ursprünglich aus der Grand-Klasse von Princess Cruises: Gebaut 2001/2002 bei Fincantieri in Monfalcone, fuhr sie bis 2020 als Star Princess.
Charakter, Stärken und mögliche Kompromisse – kompakt vor den technischen Details.
Bordgefühl
Carnival Encounter ist das nahezu baugleiche Schwesterschiff der Carnival Adventure. Auch sie stammt ursprünglich aus der Grand-Klasse von Princess Cruises: Gebaut 2001/2002 bei Fincantieri in Monfalcone, fuhr sie bis 2020 als Star Princess. Danach übernahm P&O Cruises Australia das Schiff, ließ es im Januar 2021 in Singapur bei Sembcorp Marine neu lackieren und innen umgestalten, und taufte es Pacific Encounter.
Das sollten Sie wissen
Kein Neubau. Die Carnival Encounter ist ein 2002 gebautes, zweimal umbenanntes Schiff der ehemaligen Grand-Klasse von Princess Cruises.
Top-Highlights
Größe und Wege an Bord
Verhältnis von See- und Hafentagen
Kabinenlage und gewünschter Außenbereich
Schiffsporträt
Carnival Encounter: Bordleben, Kabinen und Buchungshinweise
Das Schwesterschiff der Carnival Adventure: ebenfalls ein Princess-Umbau
Carnival Encounter ist das nahezu baugleiche Schwesterschiff der Carnival Adventure. Auch sie stammt ursprünglich aus der Grand-Klasse von Princess Cruises: Gebaut 2001/2002 bei Fincantieri in Monfalcone, fuhr sie bis 2020 als Star Princess. Danach übernahm P&O Cruises Australia das Schiff, ließ es im Januar 2021 in Singapur bei Sembcorp Marine neu lackieren und innen umgestalten, und taufte es Pacific Encounter.
Als die Carnival Corporation im Mai 2024 das Ende der Marke P&O Cruises Australia bekanntgab, wechselten Pacific Adventure und Pacific Encounter zu Carnival Cruise Line. Am 29. März 2025 wurde die neue Carnival Encounter offiziell in Brisbane begrüßt, parallel zur Schwester Carnival Adventure in Sydney. Damit ist auch dieses Schiff kein Neubau, sondern das dritte Kapitel in der Geschichte eines über zwanzig Jahre alten Rumpfs.
Bordkonzept
Wie bei der Carnival Adventure verbindet das Bordkonzept übernommene P&O-Elemente mit neuen Carnival-Angeboten. Die Bar Luke's Bar & Grill blieb erhalten, im Mai 2026 kamen mit Bonsai Sushi Express und dem Steakhouse Fahrenheit 555 zwei neue Spezialitätenrestaurants hinzu. Zusätzliches Unterhaltungsprogramm wie Comedy-Abende und Themenpartys sowie Kinderformate wie Build-A-Bear-Workshops und Seuss at Sea wurden mit der Carnival-Übernahme ergänzt.
An Deck stehen ein Twin-Racer-Wasserrutschenpaar und ein Edge Adventure Park zur Verfügung, laut verfügbaren Quellen bei einem Umbau im Februar 2023 unter P&O-Regie eingebaut. Für Februar/März 2026 ist ein weiterer Werftaufenthalt in Singapur dokumentiert, bei dem laut Fachportalen unter anderem die Cloud-9-Spa-Thermalsuiten und der Poolbereich erneuert wurden.
Kabinen
Rund 1.298 Kabinen verteilen sich nach Angaben von Fachportalen auf 34 Kategorien, darunter rund 205 Suiten, 515 Balkonkabinen, 212 Kabinen mit Meerblick und 366 Innenkabinen. Diese Aufteilung stammt aus einer Drittquelle (Cruisemapper) und sollte vor einer Kabinenwahl mit dem aktuellen Deckplan der konkreten Abfahrt abgeglichen werden.
Fahrtgebiet: Great Barrier Reef ab Brisbane
Die Carnival Encounter fährt ganzjährig ab Brisbane, vor allem auf 6- und 7-nächtigen Rundreisen zum Great Barrier Reef mit Stationen wie Airlie Beach, Cairns und Willis Island. Im September 2026 musste Carnival laut Fachpresse den Aufenthalt in Cairns wegen Sicherheitsauflagen in der Fahrrinne verkürzen und die Route anpassen – ein Hinweis darauf, dass Itinerare bei diesem Schiff kurzfristigen Änderungen unterliegen können.
Familien an Bord
Ausstattung wie Wasserrutschen und Edge Adventure Park sowie das Kinderprogramm Camp Ocean mit den bekannten Altersgruppen (Penguins 2–5, Stingrays 6–8, Sharks 9–11, Circle C 12–14, Club O2 15–17) und dem kostenpflichtigen Zusatzangebot Turtles für unter Zweijährige stehen wie auf der Carnival Adventure zur Verfügung. Das Programm läuft ausschließlich auf Englisch.
Für wen Carnival Encounter passt
Für Reisende, die das Great Barrier Reef ab Brisbane erkunden möchten, ohne für die Anreise in die USA zu fliegen.
Für Gäste, die ein bekanntes Grand-Klasse-Schiff mit aktuellem Carnival-Bordprogramm suchen und wissen, dass es sich um ein über zwanzig Jahre altes, mehrfach umgebautes Schiff handelt.
Weniger passend, wer auf einen festen Fahrplan angewiesen ist – die kurzfristige Routenänderung bei Cairns im September 2026 zeigt, dass Anpassungen möglich sind.
Vor der Buchung zu wissen
Kein Neubau. Die Carnival Encounter ist ein 2002 gebautes, zweimal umbenanntes Schiff der ehemaligen Grand-Klasse von Princess Cruises.
Englisch als Bordsprache. Wie bei allen Carnival-Schiffen gibt es kein deutschsprachiges Bordangebot.
Routenänderungen möglich. Im September 2026 wurde der Cairns-Aufenthalt aus Sicherheitsgründen verkürzt; das Fahrtgebiet um das Great Barrier Reef unterliegt Auflagen, die Anpassungen erfordern können.
Australischer Heimathafen. Brisbane als Startpunkt bedeutet für europäische Gäste einen Langstreckenflug.
Kabinenverteilung aus Drittquelle. Die genannten Kategorienzahlen stammen von einem Fachportal und sollten vor Buchung mit dem offiziellen Deckplan abgeglichen werden.
Stand: 29. September 2026. Angaben laut Carnival Cruise Line und redaktioneller Recherche; Termine, Preise und Leistungen vor der Buchung prüfen.
Mit Quellenangabe
Technische Daten
Die Schiffsdaten stammen aus der Carnival-Recherche mit ausgewiesenem Stand.
Ist Carnival Cruise Line für deutsche Gäste geeignet?
Carnival richtet sich in erster Linie an den nordamerikanischen Markt: Bordsprache ist durchgehend Englisch, ein deutschsprachiges Bordleben ist nicht zu erwarten, und fast alle Abfahrten starten in US-amerikanischen Häfen. Wer Wert auf deutschsprachige Betreuung legt, ist bei AIDA oder Mein Schiff besser aufgehoben.
Was ist im Carnival-Reisepreis enthalten?
Enthalten sind die Kabine und Vollpension im Hauptrestaurant und Buffet. Getränke ohne gebuchtes Paket, das Getränkepaket „Cheers!", Spezialitätenrestaurants, WLAN, Landausflüge und die automatische Servicegebühr über das Bordkonto „Sail & Sign" kommen hinzu – Vollpension ist kein All-inclusive-Angebot.
Wie funktioniert das Bordkonto „Sail & Sign" bei Carnival?
Sail & Sign ist ein bargeldloses Bordkonto, über das sämtliche Zusatzausgaben an Bord laufen, einschließlich der automatisch abgebuchten täglichen Servicegebühr. Gäste können die Höhe der Servicegebühr an der Rezeption anpassen lassen.
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